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Frühere Bemühungen
Schon vor ca. 20 Jahren hat sich der Deutsche Tierschutzbund über mehrere Jahre hinweg gegen die Tierquälerei beim Memminger Fischertag eingesetzt. Die seinerzeit ergangenen Strafanzeigen, die von der Staatsanwaltschaft Memmingen allesamt abgelehnt worden sind, könnten heute fast unverändert gestellt werden. Die zeigt, dass keinerlei Fortschritt im Tierschutz zu verzeichnen ist und dass seitens der Verantwortlichen (Fischertagsverein, Politiker und Behörden) keinerlei Interesse daran besteht. Im Gegenteil: seinerzeit sind 20-Liter-Eimer versprochen worden und jetzt sind immer noch 14-Liter-Eimer üblich.
Schon damals scheiterte die Sache daran, dass der Amtsveterinär und der Staatsanwalt keine verfolgungswürdigen Gesetzesverstöße sahen. Nach unserer Einschätzung ist Tierschutz-Blindheit eine weit verbreitete Berufskrankheit bei den genannten Staatsbediensteten. Ihre Ausbreitung wird sicherlich erst dann geringer werden, wenn es zu der im Bayerischen Landtag von den Grünen und von der SPD beantragten Verbandsklage für Tierschutzvereine kommt. Sie würde es (vereinfacht ausgedrückt) gestatten, dass Tierschutzverbände direkt im Namen der Tiere (also ohne dass Staatanwälte dies abblocken können) gegen staatliche Behörden vor Gericht ziehen könnten, die Tierquälerei genehmigen bzw. ihr tatenlos zuschauen.
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